{"id":1860,"date":"2017-11-23T10:08:02","date_gmt":"2017-11-23T09:08:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.textmaster.com\/blog\/die-7-neuen-haupttrends-im-einzelhandel-wie-sieht-der-handel-der-zukunft-aus-5-bis-7\/"},"modified":"2017-11-23T12:06:49","modified_gmt":"2017-11-23T11:06:49","slug":"retail-trends-2017-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.textmaster.com\/blog\/retail-trends-2017-teil-2\/","title":{"rendered":"Die 7 neuen Haupttrends im Einzelhandel: Wie sieht der Handel der Zukunft aus? (5 bis 7)"},"content":{"rendered":"<p>Fl\u00fcssigkeit des Kundenparcours&#8216;, Conversational Commerce dank der sozialen Medien, Emotionsanalyse, Leidenschaft der Mitarbeiter&#8230; Das sind die <a href=\"https:\/\/de.textmaster.com\/blog\/retail-trends-2017\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ersten 4 der neuen Haupttrends im Einzelhandel<\/a>, gem\u00e4\u00df den Beobachtungen der Agentur Havas Paris laut <strong>Shopper Observer 2017<\/strong>, vorgestellt auf der <strong>Paris Retail Week<\/strong>. Und hier kommen die 3 weiteren Trends, die den Handel der Zukunft bestimmen werden:<\/p>\n<h2><strong>5. Von Hard Selling zu Soft Selling: Wie l\u00e4sst sich Handelseffizienz neu erfinden?<\/strong><\/h2>\n<p>Die Zahlen sprechen f\u00fcr sich:<\/p>\n<ul>\n<li>71% der Verbraucher sind der Ansicht, dass es die Marken kaum schaffen, ihr Interesse zu wecken.<\/li>\n<li>66% der unter 35-J\u00e4hrigen w\u00fcnschen sich Gesch\u00e4fte, in denen sie mehr tun k\u00f6nnen, als nur einzukaufen.<\/li>\n<li>70% der 18-34-J\u00e4hrigen m\u00f6chten im Gesch\u00e4ft vielseitige und interessante Erfahrungen machen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Die Kauferfahrung steht im Zentrum des Ganzen und kommt vor dem Produkt und der reinen Handelsstrategie.<\/strong><\/p>\n<p>Zahlreiche Marken haben das bereits erkannt und ihre Gesch\u00e4fte zu echten <strong>Lebensr\u00e4umen<\/strong> gemacht. In den Vereinigten Staaten hat Urban Outfitters die &#8222;UO Spaces&#8220; geschaffen, Live Stores, in denen Konzerte, Kunstgalerien, Verpflegungsbereiche oder sogar ein Fris\u00f6rladen angeboten werden&#8230;. All das mitten zwischen Bekleidungskollektionen.<\/p>\n<p>Auch der Gigant Apple m\u00f6chte seine Gesch\u00e4fte zu &#8222;Gemeinschaftsbereichen&#8220; machen und beginnt damit, alle L\u00e4den umzubenennen.<\/p>\n<p>Doch dieser Ansatz betrifft nicht nur die Markenf\u00fchrer. <strong>Challenger-Brands sehen in diesem neuen Trend eine Chance, sich abzuheben<\/strong>: So hat z.B. TOMS Shoes Verkaufsr\u00e4ume entwickelt, die eher Cafes \u00e4hneln als L\u00e4den.<\/p>\n<p>In Europa wurde k\u00fcrzlich eine sehr originelle Ladenform kreiiert: Der in Genf geschaffene Concept Store Foound umfasst Startups, Barbier, Bar, Tatoo-Shop, Restaurant, Kunstbereich&#8230;<\/p>\n<p>Und blickt man einmal nach Frankreich, so stellt die zur Leroy Merlin-Gruppe geh\u00f6rende Marke <strong>Z\u00f4dio<\/strong> ein perfektes Beispiel dar. Wenn Sie Franz\u00f6sisch sprechen, Sehen Sie sich doch noch einmal die <a href=\"https:\/\/www.6play.fr\/capital-p_860\/Deco-electromenager-n-achetez-plus-comme-avant-c_11766270\">Reportage der Sendung Capital vom Sonntag, dem 25.09.2017<\/a> an (ab 01h13mn).<\/p>\n<p>Ihr Hauptgedanke? <strong>Wenn Verbraucher Zeit in einem Laden verbringen, dann werden sie auch Produkte kaufen<\/strong>. Die Idee besteht nicht darin, die Verbraucher zu \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Konsum zu dr\u00e4ngen, sondern sie bestm\u00f6glich zu beraten und sie zum Wiederkommen zu motivieren.<\/p>\n<h2><strong>6. Von der Verantwortung zum Aktivismus: Wenn sich Marken engagieren<\/strong><\/h2>\n<p><strong>79% der Verbraucher glauben, Unternehmen haben die Pflicht, sich f\u00fcr die Gesellschaft einzusetzen<\/strong>: Die Unternehmen sind immer h\u00e4ufiger bereit, mehr gesellschaftliche und \u00f6kologische Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Viele von ihnen engagieren sich auf diesem Weg: Solvay, das international f\u00fchrende Chemieunternehmen, hat beschlossen, dass alle Arbeitnehmer dieselben sozialen Verg\u00fcnstigungen bekommen m\u00fcssen, unabh\u00e4ngig von den im jeweiligen Land geltenden Gesetzen. IKEA hat unl\u00e4ngst in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz in seinem norwegischen Showroom ein typisch syrisches Haus nachgebildet, um die Besucher f\u00fcr den Krieg in Syrien und die Fl\u00fcchtlingskrise zu sensibilisieren; und EDEKA hat beschlossen, einen Supermarkt von allen Auslandsartikeln zu befreien, um zu zeigen, wie trist die Welt ohne Vielfalt w\u00e4re.<\/p>\n<p>In Frankreich geh\u00f6rt <strong>Biocoop<\/strong> zu den gesellschaftlich am st\u00e4rksten engagierten Unternehmen: Abgesehen von seinem Kampf gegen Pestizide engagiert es sich auch vehement in den Bereichen Staatsb\u00fcrgerrecht und Politik. Wenige Tage vor dem 1. Durchgang der franz\u00f6sischen Wahlen startete Biocoop die Website <a href=\"http:\/\/www.biocoop2017.fr\/\">biocoop2017.fr<\/a>, auf der die B\u00fcrger aufgefordert werden, politische Ma\u00dfnahmen oder Reformideen vorzuschlagen. Das Schlagwort? \u201c<em>Weil Biocoop mehr ist als eine f\u00fcr die Gesellschaft engagierte und aktivistische Marke, n\u00e4mlich ein echtes politisches Projekt<\/em>\u201d.<\/p>\n<p>In den Vereinigten Staaten haben die Pr\u00e4sidentschaftswahlen des vergangenen Jahres und Pr\u00e4sident Trumps erste Monate im Wei\u00dfen Haus die Marken ebenfalls zu vermehrtem Engagement motiviert: Urban Outfitters brachte Pro-Clinton und Anti-Trump-Produkte in den Verkauf, der ex-CEO von Starbucks sprach sich klar gegen die Rede Pr\u00e4sidenten aus und bot an, in den 75 L\u00e4ndern, in denen die Marke vertreten ist, Fl\u00fcchtlinge einzustellen&#8230;<\/p>\n<h2><strong>7. Von einem Supermodell zum n\u00e4chsten: Hybridisierung als Schlagwort<\/strong><\/h2>\n<p><strong>71% der Verbraucher w\u00fcnschen sich, dass in Zukunft alle Produkte ebenso leicht im Internet erh\u00e4ltlich sind wie in pyhsischen Verkaufsstellen.<\/strong>. Doch anders als man glauben k\u00f6nnte, ist der e-Commerce nicht das ideale Modell; und der pyhsische Handel auch nicht. Ideal w\u00e4re eine Mischung aus diesen beiden Modellen, das <strong>&#8222;Supermodell&#8220;, eine Kreuzung aus offline und online<\/strong>.<\/p>\n<p>Einerseits <strong>bauen die gro\u00dfen Einzelhandelsunternehmen ihre Onlinepr\u00e4senz aus<\/strong>: Walmart versucht, mit einer Ausweitung seines Angebots, einem Lieferangebot ab 35 \u20ac und dem Zusammenschluss mit Google das Amazon-Modell nachzuahmen. Das Unternehmen geht sogar noch ein St\u00fcck weiter und testet derzeit die Direktzustellung in den K\u00fchlschrank der Verbraucher w\u00e4hrend ihrer Abwesenheit, dank eines vernetzten Schlie\u00dfsystems. In Frankreich bietet Carrefour k\u00fcnftig in Paris Lieferungen innerhalb von 1 Stunde an, als Gegenst\u00fcck zur Expresszustellung von Amazon.<\/p>\n<p>Und andererseits <strong>w\u00fcnschen sich 57% der Verbraucher, dass die gro\u00dfen digitalen Unternehmen physische Verkaufsstellen er\u00f6ffnen.<\/strong>. So investieren die Digitalriesen in Brick and Mortar: Amazon erwirbt WholeFoods und testet ein Drive-in in den USA: Amazon Fresh Pick up, bei dem online bestellt und die Bestellung f\u00fcnfzehn Minuten sp\u00e4ter im Drive-in abgeholt werden kann. Vor der \u00dcbernahme durch die Galeries Lafayette er\u00f6ffnete La Redoute L\u00e4den und Verkaufsecken in den Kaufh\u00e4usern.<\/p>\n<p><strong>St\u00e4rker digitalisiert, n\u00e4her am Verbraucher, besser eingebettet, humaner: Hybridhandel scheint das neue Modell zu sein, das alle Unternehmen annehmen sollten, wenn sie noch das Interesse der internationalen Verbraucher erregen m\u00f6chten.<\/strong><\/p>\n<p><!--HubSpot Call-to-Action Code --><span id=\"hs-cta-wrapper-f6f7f221-1b0d-44b5-ac9c-59a20598faca\" class=\"hs-cta-wrapper\"><span id=\"hs-cta-f6f7f221-1b0d-44b5-ac9c-59a20598faca\" class=\"hs-cta-node hs-cta-f6f7f221-1b0d-44b5-ac9c-59a20598faca\"><!-- [if lte IE 8]>\n\n\n<div id=\"hs-cta-ie-element\"><\/div>\n\n\n<![endif]--><a href=\"https:\/\/cta-redirect.hubspot.com\/cta\/redirect\/2680086\/f6f7f221-1b0d-44b5-ac9c-59a20598faca\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"hs-cta-img-f6f7f221-1b0d-44b5-ac9c-59a20598faca\" class=\"hs-cta-img\" style=\"border-width: 0px;\" src=\"https:\/\/no-cache.hubspot.com\/cta\/default\/2680086\/f6f7f221-1b0d-44b5-ac9c-59a20598faca.png\" alt=\"Cross-border Ecommerce in Europe\" width=\"750\" height=\"300\" \/><\/a><\/span><script charset=\"utf-8\" src=\"https:\/\/js.hscta.net\/cta\/current.js\"><\/script><script type=\"text\/javascript\"> hbspt.cta.load(2680086, 'f6f7f221-1b0d-44b5-ac9c-59a20598faca', {}); <\/script><\/span><!-- end HubSpot Call-to-Action Code --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fl\u00fcssigkeit des Kundenparcours&#8216;, Conversational Commerce dank der sozialen Medien, Emotionsanalyse, Leidenschaft der Mitarbeiter&#8230; Das sind die <a href=\"https:\/\/de.textmaster.com\/blog\/retail-trends-2017\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ersten 4 der neuen Haupttrends im Einzelhandel<\/a>, gem\u00e4\u00df den Beobachtungen der Agentur Havas Paris laut <strong>Shopper Observer 2017<\/strong>, vorgestellt auf der <strong>Paris Retail Week<\/strong>. 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