Die Implementierung einer internationalen SEO-Strategie ist heutzutage entscheidend, um kostengünstig Traffic zu generieren und seinen Auslandsumsatz zu steigern. Technische Fragen dürfen natürlich nicht außer Acht bleiben, aber die größten Herausforderungen liegen heute in der Produktion und Anpassung des Contents an die örtliche Kultur. Hier finden Sie 3 Tipps, die Ihnen helfen, eine wirksame lokalisierte SEO-Strategie auf internationaler Ebene zu entwickeln.

 

1. Die Auswahl der richtigen Suchmaschinen: Basis jeder SEO-Strategie

Es ist wichtig herauszufinden, welche Suchmaschine auf dem Zielmarkt am meisten benutzt wird: Das muss nicht unbedingt in allen Ländern Google sein. In Russland zum Beispiel ist Yandex die beliebteste Suchmaschine, in China Baidu. Jede dieser Suchmaschinen hat ihre eigenen Algorithmen und Regeln, an die die Keyword- und SEO-Strategien angepasst werden müssen, um eine gute Position auf den Ergebnisseiten zu erzielen. Um all diese Feinheiten vorausschauend zu berücksichtigen, sollten Sie stets mit einem lokalen Experten zusammenarbeiten, der Sie durch den gesamten Prozess führt.

 

2. Keywords: mehr als nur eine einfache Übersetzung

In internationalen Zusammenhängen ist die Auswahl von Schlüsselwörtern viel komplexer als eine schlichte Übersetzung des Wortlauts. Die Terminologie unterscheidet sich oft zwischen den einzelnen Ländern, und dies gilt sogar für unterschiedliche Länder mit gleicher Sprache.

  • Beispiel 1: Synonyme

Das Vokabular kann von einer Region zur anderen variieren, und dies kann sich dramatisch auf Ihren eingehenden Traffic auswirken. Sie können für ein bestimmtes Wort eine hervorragende Platzierung haben, ohne zu verstehen, warum Ihr Traffic immer noch schwach ist. Wenn Ihre Online-Modeboutique zum Beispiel Sweater in den USA verkauft, ist „Sweater“ ein gutes Keyword. In Großbritannien dagegen wird dieses Suchwort auf wenig Interesse stoßen, denn Ihre englischen Kunden suchen den gleichen Artikel unter dem Suchbegriff „Jumper“.

  • Beispiel 2: Englisch gegen Landessprache

In vielen Fällen sind die englischen Wörter beliebter als ihre lokale Übersetzung. So wird das Wort „Computer“ in Deutschland häufiger verwendet als das Wort „Rechner“. Diese Vorliebe für englische Wörter ist von Land zu Land unterschiedlich. Zum Beispiel verwendet man in Südamerika das Wort „Jeans“, während man in Spanien eher „Vaquero“ sagt.

Schritte zur Auswahl der richtigen Keywords

Um Ihre Keyword-Recherche zu verfeinern und Ihre Inhalte zu optimieren, sollten Sie bestimmte Schritte einhalten:

  • Übersetzen Sie Ihre meistbenutzen Keywords und deren Varianten und Deklinationen, um eine möglichst breite Auswahl zu haben
  • Suchen Sie Keywords, die von Ihren Mitbewerbern verwendet werden, mit Tools wie SEMRush (Google Keyword-Tool)
  • Vergleichen Sie die Popularität Ihrer neuen Liste von Keywords und wählen Sie die relevantesten aus.

Es empfiehlt sich, anschließend ein Glossar der identifizierten Keywords zu erstellen und den Übersetzern eine klare und detaillierte SEO-Einweisung an die Hand zu geben.

 

3. Lokalisierung des gesamten Contents

Wird eine Website nur teilweise übersetzt, so kann dies schwerwiegende Folgen für Ihre SEO haben. Eine Webseite, die mehrere Sprachen enthält, wird von den Suchmaschinen als weniger relevant angesehen. Es ist daher wichtig, seine gesamte Website zu lokalisieren, und dabei wichtige Elemente wie Bilder, URLs, Menüs usw. nicht zu übersehen.

Eine lediglich partielle Übersetzung beeinträchtigt auch Ihre Glaubwürdigkeit in den Augen der Besucher: Wer sein Publikum überzeugen will, muss so einheimisch wie möglich wirken.

 

Die erfolgreiche Implementierung einer internationalen SEO-Strategie erfordert vor allem Geduld und Ausdauer. Es kommt darauf an, regelmäßig lokalisierte Inhalte zu veröffentlichen und diesen Kurs beizubehalten. Die dauerhafte Umsetzung einer leistungsfähigen SEO-Strategie ist der entscheidende Faktor zur Steigerung der Auslandsumsätze.

Cross-border Ecommerce in Europe

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Übersetzung und Website-Lokalisierung: Best Practices

Die Implementierung einer internationalen SEO-Strategie ist heutzutage entscheidend, um kostengünstig Traffic zu generieren und seinen Auslandsumsatz zu steigern. Technische Fragen dürfen natürlich nicht außer Acht bleiben, aber die größten Herausforderungen liegen heute in der Produktion und Anpassung des Contents an die örtliche Kultur. Hier finden Sie 3 Tipps, die Ihnen helfen, eine wirksame lokalisierte SEO-Strategie auf internationaler Ebene zu entwickeln.

 

1. Die Auswahl der richtigen Suchmaschinen: Basis jeder SEO-Strategie

Es ist wichtig herauszufinden, welche Suchmaschine auf dem Zielmarkt am meisten benutzt wird: Das muss nicht unbedingt in allen Ländern Google sein. In Russland zum Beispiel ist Yandex die beliebteste Suchmaschine, in China Baidu. Jede dieser Suchmaschinen hat ihre eigenen Algorithmen und Regeln, an die die Keyword- und SEO-Strategien angepasst werden müssen, um eine gute Position auf den Ergebnisseiten zu erzielen. Um all diese Feinheiten vorausschauend zu berücksichtigen, sollten Sie stets mit einem lokalen Experten zusammenarbeiten, der Sie durch den gesamten Prozess führt.

 

2. Keywords: mehr als nur eine einfache Übersetzung

In internationalen Zusammenhängen ist die Auswahl von Schlüsselwörtern viel komplexer als eine schlichte Übersetzung des Wortlauts. Die Terminologie unterscheidet sich oft zwischen den einzelnen Ländern, und dies gilt sogar für unterschiedliche Länder mit gleicher Sprache.

  • Beispiel 1: Synonyme

Das Vokabular kann von einer Region zur anderen variieren, und dies kann sich dramatisch auf Ihren eingehenden Traffic auswirken. Sie können für ein bestimmtes Wort eine hervorragende Platzierung haben, ohne zu verstehen, warum Ihr Traffic immer noch schwach ist. Wenn Ihre Online-Modeboutique zum Beispiel Sweater in den USA verkauft, ist „Sweater“ ein gutes Keyword. In Großbritannien dagegen wird dieses Suchwort auf wenig Interesse stoßen, denn Ihre englischen Kunden suchen den gleichen Artikel unter dem Suchbegriff „Jumper“.

  • Beispiel 2: Englisch gegen Landessprache

In vielen Fällen sind die englischen Wörter beliebter als ihre lokale Übersetzung. So wird das Wort „Computer“ in Deutschland häufiger verwendet als das Wort „Rechner“. Diese Vorliebe für englische Wörter ist von Land zu Land unterschiedlich. Zum Beispiel verwendet man in Südamerika das Wort „Jeans“, während man in Spanien eher „Vaquero“ sagt.

Schritte zur Auswahl der richtigen Keywords

Um Ihre Keyword-Recherche zu verfeinern und Ihre Inhalte zu optimieren, sollten Sie bestimmte Schritte einhalten:

  • Übersetzen Sie Ihre meistbenutzen Keywords und deren Varianten und Deklinationen, um eine möglichst breite Auswahl zu haben
  • Suchen Sie Keywords, die von Ihren Mitbewerbern verwendet werden, mit Tools wie SEMRush (Google Keyword-Tool)
  • Vergleichen Sie die Popularität Ihrer neuen Liste von Keywords und wählen Sie die relevantesten aus.

Es empfiehlt sich, anschließend ein Glossar der identifizierten Keywords zu erstellen und den Übersetzern eine klare und detaillierte SEO-Einweisung an die Hand zu geben.

 

3. Lokalisierung des gesamten Contents

Wird eine Website nur teilweise übersetzt, so kann dies schwerwiegende Folgen für Ihre SEO haben. Eine Webseite, die mehrere Sprachen enthält, wird von den Suchmaschinen als weniger relevant angesehen. Es ist daher wichtig, seine gesamte Website zu lokalisieren, und dabei wichtige Elemente wie Bilder, URLs, Menüs usw. nicht zu übersehen.

Eine lediglich partielle Übersetzung beeinträchtigt auch Ihre Glaubwürdigkeit in den Augen der Besucher: Wer sein Publikum überzeugen will, muss so einheimisch wie möglich wirken.

 

Die erfolgreiche Implementierung einer internationalen SEO-Strategie erfordert vor allem Geduld und Ausdauer. Es kommt darauf an, regelmäßig lokalisierte Inhalte zu veröffentlichen und diesen Kurs beizubehalten. Die dauerhafte Umsetzung einer leistungsfähigen SEO-Strategie ist der entscheidende Faktor zur Steigerung der Auslandsumsätze.

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