Wer seinen Onlineshop übersetzen möchte, sollte zunächst ein umfassendes Audit aller Komponenten durchführen, um herauszufinden, was übersetzt und was landestypischen Gegebenheiten angepasst werden muss.

1. Corporate-Seiten

Zu diesen Seiten gehören die Homepage, das „Über uns“, die Kontaktinformationen und alle anderen Seiten, die nicht zum Produktkatalog gehören. Diese Seiten sind der Schlüssel zur Vermittlung der Markenidentität und zum Aufbau einer Beziehung zum Kunden. Häufig fliessen in diese Teile viel Arbeit und Überlegungen ein, sodass die Übersetzung entsprechend literarischer ausfällt und weniger wörtlich. Texte müssen umgeschrieben werden und idiomatische Ausdrücke ersetzt. Damit der Kunde Vertrauen fasst, sollten auch kulturelle Referenzen im Allgemeinen angepasst werden.

 

2. Produktkatalog

Der Großteil des Webcontents steckt bei E-Commerce-Seiten im Produktkatalog, der mitunter mehrere tausend Seiten umfassen kann. Diese Seiten beinhalten häufig einfachere Texte mit hoher Wiederholungsrate (z.B. „waschmaschinenfest“, „erhältlich in Größe S bis XL“ usw.) Heutzutage sind Übersetzungstechnologien in der Lage, den gesamten Katalog zu analysieren, Wiederholungen ausfindig zu machen und diese aus der Berechnung des Gesamtpreises herauszurechnen, sodass Kosten gesenkt werden und die Übersetzungsgeschwindigkeit gleichzeitig erhöht.

Bei der Übersetzung des Produktkatalogs ist an folgende wichtige Teile zu denken:

  • Produktbeschreibung
  • Produktname
  • Meta-Daten (viele E-Commerce-Plattformen bieten verschiedene Arten von Meta-Beschreibungen an.)
  • URL
  • Text in Bildern (Legenden und Alt-Text)
  • Kategorien

 

3. Buttons und Formulare

Buttons und Formulare werden bei der Übersetzung gerne übersehen, zumal sie sich oft in einem anderen Teil des Back-Office befinden. Calls-to-action sind absolut unverzichtbar, damit Website-Besucher Kunden werden können. Formulare müssen präzise übersetzt werden, damit alle Bezahl- und Versandinformationen richtig übermittelt werden. Diese Komponenten spielen eine enorm wichtige Rolle beim Aufbau von Kundenvertrauen und gehören zu den Hauptgründen, aus denen Kunden den Einkaufskorb ohne Transaktion wieder verlassen.

 

4. Fehlermeldungen

Erfolgs- und Fehlermeldungen sind eine Erweiterung der Formulare, zu denen sie gehören. Auch wenn sie (hoffentlich) nicht häufig zu sehen sind und man meinen könnte, mit Englisch für alle sei es getan, sollten sie dennoch übersetzt werden. Nur so verstehen Kunden, ob das Problem bei ihnen oder beim Server liegt und was sie tun können, um den Fehler zu beheben (z.B. ein Formular richtig ausfüllen).

 

5. Anpassung vs. Übersetzung

Es ist wichtig, seine Website nicht nur sprachlich, sondern auch regional anzupassen. Die Kundenservice-Zeiten, Währungen und Versandinformationen unterscheiden sich zum Beispiel zwischen Spanien und Mexiko deutlich, während aber in beiden Ländern Spanisch gesprochen wird. Bei der Lokalisierung sollte an folgende Elemente gedacht werden:

  • Maßeinheiten
  • Währungen
  • Steuer- und Zollinformationen
  • Kontaktinformationen (Emailadresse und Telefonnummern)
  • Öffnungszeiten
  • Versandinformationen
  • Retourenpolitik
  • Feiertage

 

6. Abschließendes Audit

Sobald die Website übersetzt ist, ist es wichtig, einen finalen Check-up durchzuführen, damit keine Fehler bei der Formatierung auftreten: Buttons können zu lang sein oder Text abgeschnitten. In jedem Fall sorgt eine vollständig übersetzte und angepasste Website für eine positive User-Experience und somit für Attraktivität und höhere Kundenbindung.

Sie möchten Ihre Website übersetzen lassen? Fragen Sie hier Ihren persönlichen Kostenvoranschlag an.

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Übersetzung und Website-Lokalisierung: Best Practices

Wer seinen Onlineshop übersetzen möchte, sollte zunächst ein umfassendes Audit aller Komponenten durchführen, um herauszufinden, was übersetzt und was landestypischen Gegebenheiten angepasst werden muss.

1. Corporate-Seiten

Zu diesen Seiten gehören die Homepage, das „Über uns“, die Kontaktinformationen und alle anderen Seiten, die nicht zum Produktkatalog gehören. Diese Seiten sind der Schlüssel zur Vermittlung der Markenidentität und zum Aufbau einer Beziehung zum Kunden. Häufig fliessen in diese Teile viel Arbeit und Überlegungen ein, sodass die Übersetzung entsprechend literarischer ausfällt und weniger wörtlich. Texte müssen umgeschrieben werden und idiomatische Ausdrücke ersetzt. Damit der Kunde Vertrauen fasst, sollten auch kulturelle Referenzen im Allgemeinen angepasst werden.

 

2. Produktkatalog

Der Großteil des Webcontents steckt bei E-Commerce-Seiten im Produktkatalog, der mitunter mehrere tausend Seiten umfassen kann. Diese Seiten beinhalten häufig einfachere Texte mit hoher Wiederholungsrate (z.B. „waschmaschinenfest“, „erhältlich in Größe S bis XL“ usw.) Heutzutage sind Übersetzungstechnologien in der Lage, den gesamten Katalog zu analysieren, Wiederholungen ausfindig zu machen und diese aus der Berechnung des Gesamtpreises herauszurechnen, sodass Kosten gesenkt werden und die Übersetzungsgeschwindigkeit gleichzeitig erhöht.

Bei der Übersetzung des Produktkatalogs ist an folgende wichtige Teile zu denken:

  • Produktbeschreibung
  • Produktname
  • Meta-Daten (viele E-Commerce-Plattformen bieten verschiedene Arten von Meta-Beschreibungen an.)
  • URL
  • Text in Bildern (Legenden und Alt-Text)
  • Kategorien

 

3. Buttons und Formulare

Buttons und Formulare werden bei der Übersetzung gerne übersehen, zumal sie sich oft in einem anderen Teil des Back-Office befinden. Calls-to-action sind absolut unverzichtbar, damit Website-Besucher Kunden werden können. Formulare müssen präzise übersetzt werden, damit alle Bezahl- und Versandinformationen richtig übermittelt werden. Diese Komponenten spielen eine enorm wichtige Rolle beim Aufbau von Kundenvertrauen und gehören zu den Hauptgründen, aus denen Kunden den Einkaufskorb ohne Transaktion wieder verlassen.

 

4. Fehlermeldungen

Erfolgs- und Fehlermeldungen sind eine Erweiterung der Formulare, zu denen sie gehören. Auch wenn sie (hoffentlich) nicht häufig zu sehen sind und man meinen könnte, mit Englisch für alle sei es getan, sollten sie dennoch übersetzt werden. Nur so verstehen Kunden, ob das Problem bei ihnen oder beim Server liegt und was sie tun können, um den Fehler zu beheben (z.B. ein Formular richtig ausfüllen).

 

5. Anpassung vs. Übersetzung

Es ist wichtig, seine Website nicht nur sprachlich, sondern auch regional anzupassen. Die Kundenservice-Zeiten, Währungen und Versandinformationen unterscheiden sich zum Beispiel zwischen Spanien und Mexiko deutlich, während aber in beiden Ländern Spanisch gesprochen wird. Bei der Lokalisierung sollte an folgende Elemente gedacht werden:

  • Maßeinheiten
  • Währungen
  • Steuer- und Zollinformationen
  • Kontaktinformationen (Emailadresse und Telefonnummern)
  • Öffnungszeiten
  • Versandinformationen
  • Retourenpolitik
  • Feiertage

 

6. Abschließendes Audit

Sobald die Website übersetzt ist, ist es wichtig, einen finalen Check-up durchzuführen, damit keine Fehler bei der Formatierung auftreten: Buttons können zu lang sein oder Text abgeschnitten. In jedem Fall sorgt eine vollständig übersetzte und angepasste Website für eine positive User-Experience und somit für Attraktivität und höhere Kundenbindung.

Sie möchten Ihre Website übersetzen lassen? Fragen Sie hier Ihren persönlichen Kostenvoranschlag an.

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